bg oben

Herzlich willkommen!

Wir begrüßen Sie auf der Fachseite der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e.V. (DGKJP). Wir möchten speziell Kinder- und Jugendpsychiater auf diesen Seiten über unsere Arbeit informieren sowie aktuelle AWMF-Leitlinien und Stellungnahmen zur Diagnostik und Therapie von psychiatrischen Störungen im Kindes- und Jugendalter vorstellen. Weiter finden Sie einen Veranstaltungskalender zu Fortbildungen und Kongressen sowie wichtige, bundesweite Adressen und Links aus dem Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Ihre DGKJP

Aktuelles

Freitag, 21. November 2014 | Aktuelles

Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention (PräventionsG-PrävG)

Stellungnahme der kinder- und jugendpsychiatrischen Fachgesellschaft und der Fachverbände (DGKJP, BAG KJPP, BKJPP) zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention (PräventionsG-PrävG)

Autoren: Jörg M. Fegert, Maik Herberhold, Ingo Spitczok von Brisinski

1. Ausgangssituation

Das Bundesgesundheitsministerium hat mit Schreiben vom 31.10.2014 den Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prä-vention (PräventionsG- PrävG) vorgelegt und um Stellungnahme bis zum 21.11.2014 gebeten.

Grundsätzlich begrüßen die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP), der Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (BKJPP) sowie die Bundesarbeitsgemeinschaft der Leitenden Klinikärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (BAG KJPP) zielführende, evidenzbasierte Maßnahmen zur Prävention. Ergebnisse des KiGGS-Survey implizieren eine stärkere Beachtung auch der seelischen Gesundheit und der emotionalen, kognitiven, sozialen und Verhaltensentwicklung von Kindern und Jugendlichen bei Prävention und im Rahmen der Früherkennung. Der vorliegende Gesetzentwurf trägt diesem Grundanliegen unserer Fachgesellschaft und der Fachverbände wenigstens teilweise Rechnung und wird deshalb grundsätzlich begrüßt. Gleichzeitig müssen wir feststellen, dass nach mehreren gescheiterten Anläufen für ein umfassenderes Präventionsgesetz hier nun in sehr eingeengter Weise Fragen der universellen Prävention und Fragen der Früherkennung adressiert werden. Wirksame Prävention, gerade im Kindes- und Jugendalter, ist oft systemübergreifend, bindet andere Bereiche wie Schule und Jugendhilfe mit ein und müsste deshalb z.B. über Kampagnen der BZgA hinaus in vernetzte Systeme, vor allem auf kommunaler Ebene, eingebunden werden.

Freitag, 31. Oktober 2014 | Aktuelles

Gemeinsame Stellungnahme zur Perspektive unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge (UMF)

Gemeinsame Stellungnahme der kinder- und jugendpsychiatrischen Fachgesellschaft und der Fachverbände (DGKJP, BKJPP und BAG KJPP) zur Perspektive unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge (UMF)  bei Erlangung  der Volljährigkeit

Autoren: Jörg Fegert, Andrea Ludolph, Katharina Wiebels

1. Ausgangssituation

2013 wurden zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg weltweit mehr als 50 Millionen Flüchtlinge erfasst. Als Grund hierfür wird im UNHCR (Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen)-Report Weltflüchtlingszahlen 2013 vor allem der Krieg in Syrien und gewaltsame Konflikte in Afrika angegeben. 50% dieser Flüchtlinge waren Kinder. Die Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen eine erhebliche Zunahme von Inobhutnahmen von 2009 bis 2013: wurden 2009 bundesweit 1949 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (künftig UMF) in Obhut genommen, so waren es 2013 bereits 6584 (Quelle: Statistisches Bundesamt). Besonders stark war die Steigerung in Baden-Württemberg, Bremen, Bayern und Nordrhein-Westfalen, aber auch in Hessen.

Donnerstag, 23. Oktober 2014 | Aktuelles

Gemeinsame Stellungnahme zu Freiheitsentziehenden Maßnahmen

Gemeinsame Stellungnahme der kinder- und jugendpsychiatrischen Fachgesellschaft und der Fachverbände (DGKJP, BAG KJPP, BKJPP)

erarbeitet durch die Gemeinsame Kommission Jugendhilfe, Arbeit, Soziales und Inklusion

Freiheitsentziehende Maßnahmen in Jugendhilfeeinrichtungen – Empfehlungen aus Sicht der Kinder- und Jugendpsychiatrie für das Verfahren nach § 1631b BGB und die Gestaltung der Maßnahmen

Autoren: Michael Kölch, Veit Roessner, Hubertus Adam

Ausgangslage

Die Begrenzung der Freiheit einer Person, unabhängig vom Alter, stellt einen erheblichen Eingriff in die Rechte eines Menschen dar. In der jüngsten Vergangenheit sind freiheitsentziehende Maßnahmen in Krankenhäusern und in Einrichtungen der Jugendhilfe öffentlich diskutiert worden. In psychiatrischen Kliniken ging es dabei um die Behandlung psychisch Kranker gegen ihren Willen im Rahmen der Unterbringungsgesetze der Länder, in Einrichtungen der Jugendhilfe um geschlossene Unterbringung.

Dienstag, 30. September 2014 | Aktuelles

Kongress 2015 in München - Fortbildungsveranstaltungen

Im Rahmen des DGKJP Kongresses 2015 in München bieten wir Ihnen 12 Fortbildungsveranstaltungen von herausragenden Referenten an, die hoch relevante Arbeitsfelder in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie behandeln.. Auf unserer Kongress-Homepage (www.dgjkp-kongress.de) finden Sie eine Übersicht über alle Kurse, zu denen Sie sich auch gleich online anmelden können.

 Um Fortbildungsveranstaltungen buchen zu können, registrieren Sie sich bitte vorab zum Kongress.

Donnerstag, 18. September 2014 | Aktuelles

Stellungnahme zur Überarbeitung der Kinderrichtlinien

Stellungnahme der DGKJP zur Überarbeitung der Richtlinien über die Früherkennung von Krankheiten bei Kindern bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres (Kinderrichtlinien)

Die DGKJP begrüßt die stärkere Berücksichtigung der emotionalen und psychosozialen Entwicklungsbesonderheiten von Kindern im vorliegenden Entwurf der Kinderrichtlinien. Insbesondere begrüßen wir die Möglichkeit zu einer Stellungnahme. Wir Ärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie fordern seit Jahren eine Berücksichtigung psychischer und sozialer Entwicklungsdimensionen und Risikofaktoren für psychische Erkrankungen in den Vorsorgeuntersuchungen.

Im Fokus

Was tun, wenn Jugendliche trinken | Fokus
Wenn Jugendliche trinken. Auswege aus Flatrate-Trinken und Koma-Saufen: Jugendliche, Experten und Eltern berichten

Neuer Ratgeber der DGKJP zu Auswegen aus Flatrate-Trinken und Koma-Saufen

Schlagzeilen über Alkoholvergiftungen bei Kindern und Jugendlichen, über Flatrate-Trinken und Koma-Saufen haben die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Problem des Alkoholmissbrauchs bei Kindern und Jugendlichen gelenkt. Über Hintergründe und Auswege informiert der neue Ratgeber „Wenn Jugendliche trinken. Auswege aus Flatrate-Trinken und Koma-Saufen: Jugendliche, Experten und Eltern berichten“, der in enger Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) entstanden ist.

Weiterlesen...
Achtung! Kinderseele
Stiftung Achtung! Kinderseele

Die Stiftung „Achtung! Kinderseele“, die unter der Schirmherrschaft von Frau Dr. Ursula von der Leyen steht, ist eine bundesweite Stiftung, die sich für die psychische Gesundheit von Kindern einsetzt. Sie wurde von der DGKJP gegründet und wird von den beiden anderen kinder- und jugendpsychiatrischen Fachverbänden unterstützt. Mehr unter www.achtung-kinderseele.org

Weiterlesen...
Infos für Eltern
Neurologen und Psychiater im Netz - Ratgeber für Eltern

Wir möchten speziell Eltern bei besonderen Problemen mit ihrem Kind unterstützen. Hierfür hat die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychosomatik (DGKJP e.V.) zusammen mit sieben weiteren psychiatrisch-psychotherapeutischen bzw. neurologischen Fachorganisationen Internetangebot www.kinderpsychiater-im-netz.de ins Leben gerufen.

Weiterlesen...